ÜBER UNS

Über uns

Geschäftsstelle

 

Karina Helke-Krüger

Ohestr. 2c
30169 Hannover
0157 71981425
vcnev@posteo.de

 

 

Vorstand von
Via Cordis Nord e.V.

 

Ute Schmidt-Theilmann

1. Vorsitzender
Friedrich-Humbert-Str.161
28759 Bremen
0174 917 35 41
Ute.Schmidt-Theilmann@kirche-bremen.de

 

Karin Helke-Krüger

2. Vorsitzende
Ohestr.2c
Ohehöfe
30169 Hannover
www.karin-helke-krueger.de
015771981425

 

Christiane Meiners

Schatzmeisterin

 

 

Via Cordis Nord e.V.

….ist eine ökumenische Weggemeinschaft mit dem Ziel, christliche Mystik in der kontemplativen Form zu fördern und lebendige Spiritualität zu entfalten.

… sind Männer und Frauen, die das Herzensgebet üben. Gemeinsam ist es ihnen ein Anliegen, diese alte Form christlicher Meditation für Menschen heutiger Zeit zu erschließen und in der Übung den „Weg des Herzens“ zu
gehen, der als Erfahrung den persönlichen Alltag prägt.

… lädt ein, diesen Weg mitzugehen, sich einzulassen auf neue Erfahrungen und Teil der Weggemeinschaft zu werden/zu sein.

… gestaltet Zeiten und Orte der Stille für suchende Menschen; organisiert Kurse zu den Grundlagen der Meditation sowie zur Einführung und Vertiefung des Herzensgebetes.

… bietet durch geschulte Mitglieder Möglichkeiten zur persönlichen geistlichen Begleitung auf dem individuellen Herzensweg an.

… versteht sich als regionale Gruppe des VIA CORDISVereins mit Sitz in der
Schweiz und möchte mit seinen Angeboten den Aufbau eines Netzwerkes von Menschen und Gruppen auf dem Herzensweg voran bringen.

 



Via Cordis – der Weg des Herzens

Das Herzensgebet ist ein „hörendes Beten“, ein aufmerksames Verweilen in der Stille. Dieser meditative Weg kommt
aus der ostkirchlichen Tradition und gründet in einer frühchristlichen Form des Gebetes, dem Hesychamus (Hesychia= Ruhe im Sinne des Friedens). Mystikerinnen und Mystiker aus allen Jahrhunderten ermuntern
durch ihr Vorbild in die Atmosphäre des Herzens einzustimmen und sich vom Geheimnis der Liebe wandeln zu lassen. Das Herz wird als Wesensmitte des Menschen verstanden. Im Herzensgebet, wie es heute praktiziert wird,
beten Menschen im Stillen Worte aus Psalmen, christliche Mantren oder persönliche Gebetsworte.

In dieser Art des Betens findet der Mensch in die Geborgenheit und Weite der göttlichen Gegenwart. Es geschieht
Wandlung. Die Verantwortung für das eigene Leben, die Mitmenschen und die Schöpfung wächst.

 


Jahresthema 2026

„Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ (Heraklit)

„Verwandlung“ ist ein Wort, das in die Welt der Kinder gehört, in der sich jedes Wesen in ein anderes verwandeln kann. Und es gehört in die Welt der Märchen, in der aus einem armen Mädchen eine Prinzessin und aus einem Frosch ein Prinz werden kann. Und nicht zuletzt gehört es in die Welt der Bibel, in der Wasser in Wein, Blinde in Sehende, Tote in Lebende verwandelt werden. Und es scheint auch ein Grundgesetz für die Lebendigkeit der Seele von Menschen zu sein: lebendig bleibt nur, was sich wandelt. Von daher kommt es wohl darauf an, sich dem dynamischen Prozess der Veränderung anzuvertrauen, der dem Universum zu eigen ist. Religion als Rückbindung an den Ursprung weiß darum. Somit steht der Wunsch, es möchte alles so bleiben, wie es ist, dem Geist jeder Religion entgegen. 

Es wird also darum gehen, immer wieder eine feste Gestalt aufzugeben, feste Ergebnisse der eigenen Bemühungen loszulassen und damit das Risiko einzugehen, das mit jeder wirklichen Veränderung verbunden ist. Alle wirkliche, innere Wandlung hat immer einen spirituellen Hintergrund. Sie ist ein Prozess, der in der eigenen Tiefe beginnt und über den Herzraum den ganzen Menschen erfasst. Und sie wird durch Kräfte bewirkt, die wir nicht in der Hand haben. Sie geschieht uns, wie wir zu sagen pflegen. Und sie wird uns immer „wesentlicher“ werden lassen.  Im Kleinen wird eine solche Wandlung sichtbar, wenn sich ein Verschlossener öffnet, eine Unzufriedene frei wird von ihren Ansprüchen und Dankbarkeit spürt; wenn ein Vieldeutiger den Mut hat zu sich zu stehen und diejenige, die für alles Entschuldigungen hat, die eigene Schuld sehen lernt; wenn einer, der sich festklammert, endlich loslassen kann, und diejenige, die immerfort über diese böse Welt klagt, das Erbarmen mit den Menschen lernt; wenn derjenige, der gewohnt ist, alles selbst zu tun, beginnt auch anderen etwas zuzutrauen und sie zu lassen … Diese Liste ließe sich wahrscheinlich noch lange fortsetzen und wir können unseren eigenen Wandlungsprozess mit hineinschreiben.

Der wandelbare Mensch – das ist keine Forderung an andere, sondern eine Chance für jeden und jede selbst, immer wesentlicher zu werden und dabei eine tiefe Lebensfreude zu entdecken.
 


Unser Leitfaden

VIA CORDIS Nord e.V. ist eine ökumenische Weggemeinschaft mit dem Ziel, christliche Mystik in der kontemplativen Form zu fördern  und lebendige Spiritualität zu entfalten.

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